Forschung trifft Praxis: Wie beeinflusst Mediation die Kommunikation im Arbeitsumfeld?
In Zeiten zunehmender Komplexität und wachsender Kommunikationsanforderungen stehen Führungskräfte und Teams oft vor der Herausforderung, Konflikte konstruktiv zu bewältigen. Mediation bietet hier eine wertvolle Möglichkeit – nicht nur zur Konfliktlösung, sondern auch zur Stärkung einer wertschätzenden Kommunikationskultur.
Wie Mediation die Kommunikation im Arbeitsumfeld, insbesondere zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden, genau beeinflusst, wird aktuell in einer wissenschaftlichen Studie untersucht. Durchgeführt wird die Studie von Annika Bachmann, die berufsbegleitend an der FernUniversität Hagen im Masterstudiengang Mediation mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Familienmediation studiert und sich in ihrer Masterarbeit folgendem Thema widmet:
„Zwischen Motivation und Manipulation – Wie Mediation Führungskräfte unterstützt, eine effektive und wertschätzende Kommunikation zu entwickeln.“
Ziel der Studie ist es, auf Basis wissenschaftlicher Daten herauszuarbeiten, inwiefern Mediation einen Beitrag zu wertschätzender, motivierender oder auch manipulativer Kommunikation leistet. Dazu führt Annika Bachmann gerade eine Online-Befragung durch, die sich an folgende drei Zielgruppen richtet:
- Führungskräfte
- Mitarbeitende
- Mediator:innen
Ihr seid herzlich dazu eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen.
Mitmachen und Wirkung zeigen
Die Teilnahme dauert ca. 5–10 Minuten. Eure Antworten bleiben selbstverständlich anonym und werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke ausgewertet.
Warum ist eure Erfahrung wichtig?
Kommunikation ist ein zentraler Erfolgsfaktor für funktionierende Teams, vertrauensvolle Zusammenarbeit und nachhaltige Führung. Gerade in komplexen oder konfliktbelasteten Situationen kann Mediation helfen, neue Wege der Verständigung zu eröffnen. Doch wie wird das in der Praxis erlebt? Welche Veränderungen nehmen Führungskräfte, Mitarbeitende und Mediator:innen tatsächlich wahr?
Je breiter die Beteiligung, desto fundierter die Erkenntnisse. Ob ihr selbst Führungskraft seid, Teil eines Teams oder Mediator:in – eure Sichtweise ist wertvoll und leistet einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Untersuchung der Mediation.
Was passiert mit den Ergebnissen?
Die Erkenntnisse aus der anonymen Umfrage werden unmittelbar in die Masterarbeit einfließen und dazu beitragen, die Bedeutung und Wirkung von Mediation im Führungskontext besser zu verstehen. Ziel ist es, praxisnahe Empfehlungen für Organisationen, Führungskräfte und Mediator:innen zu entwickeln.
Bei Fragen oder Rückmeldungen könnt ihr Annika Bachmann gerne kontaktieren unter: annika.bachmann@gmx.de